Weiterhin viel Licht und Schatten beim SSV. Gerade einmal 6 Feldspieler machten sich pünktlich zum Spiel gegen den HGV Hürth-Gleuel warm. Glücklicherweise stießen vor dem Spiel noch die Gebrüder Standop und zum Anwurf Lars Siebenhaar zum Team. Das Spiel begannen die Overather daher alles andere als sicher. Zwar konnte man früh in Führung gehen, doch der Gast glich immer wieder aus und konnte seinerseits in Front gehen. Mehr als eine Ein-Tore-Führung für Gleuel sprang aber nicht raus. Durch zwei schnelle Tore kurz vor dem Pausentee lag der SSV mit 16:15 vorne. Nach der Pause dann ein konzentrierteres Spiel in dem sich die Overather bis zu fünf Tore absetzen konnte. Am Ende steht ein ungefährdeter 34:31 Sieg. Das erfreulichste bei dem Spiel war aber sicherlich die Tatsache, dass sich kein weiterer Spieler verletzt hat.
Trainer Vogdt zum Spiel: “Auf der einen Seite bin ich sauer auf die Jungs und die Einstellung zum Spiel. Wenn ich schon weiss, dass etliche Mitspieler ausfallen, dann bin ich umso pünktlicher in der Halle und bereite mich 110%ig auf das Spiel vor. Andererseits haben die verbliebenen Jungs stark gekämpft und dabei das Spielerische nicht vergessen.”
- Weiterhin große Verletzungssorgen beim SSV -
Die Operationen am heutigen Montag von Plazibat und Wasser sind glücklicherweise ohne Probleme verlaufen. Während Plazibat eine Pause von 2-3 Wochen nun abwarten muss, kann mit Matthias Wasser erst wieder in der kommenden Saison gerechnet werden. Zudem muss der SSV in den kommenden Wochen den Verlust von Tobias Drefahl kompensieren, der sich im Training die Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen hat. Und wenn das noch nicht genug wäre, kam der “Langzeiturlauber” Tsotsonos mit einem nicht behandelten Bänderriss aus Hawaii zurück und muss sich wieder langsam ans Team heran kämpfen.
SSV Overath: Philipp Meister; Sebastian Standop (9/4 Tore), Johannes Greven (7), Johannes Wiehe (4), Max Terörde (3), Dustin van Impel (3), Lars Siebenhaar (3), Simon Greven (2), Ante Plazibat (2), Thomas Standop (1)