Erstellt am Montag, 28. November 2011 .
Die Saison der 1.Herren scheint nach der neuerlichen Niederlage beim Longericher SC aufstiegstechnisch schon vor den Weihnachtsferien durch zu sein. Der im Vorfeld der Saison so hochgelobte SSV wurde auch in Köln schmerzhaft auf den Boden der Realität zurückgeholt. Vor allem in der ersten Hälfte brachte die robuste und teilweise unfaire Spielweise der Gastgeber die junge Overather Truppe aus dem Spielfluss. Die umsichtig agierden Schiedsrichter ahndeten die Vergehen der Longericher jedoch und durch die häufige Überzahl konnte sich der SSV bis zur Pause leicht absetzen. Fraglich bleibt nur, warum sich gestandene Handballspieler zu üblen Beleidigungen während der kompletten ersten Hälfte hinreissen lassen. Vollkommen unnötig und im Handball sicherlich auch Fehl am Platz. Das die Kölner aber auch Handball spielen können zeigten sie in der zweiten Hälfte. Anstatt sich aufs Knüppel und Provozieren zu konzentrieren holten die Gastgeber den Pausenrückstand nicht nur auf, sondern konnten ihrerseits mit bis zu 5 Toren wegziehen. Erst eine starke Schlussoffensive von Overath brachte nochmal leichte Spannungs ins Spiel. Doch der LSC rettet den Vorsprung am Ende knapp und aufgrund der größeren Cleverness auch verdient über die Ziellinie. Auf Overather Seiten machten mit Matthias Wasser auf der Rückraummitte und Lukas Hofemann im Tor ein richtig starkes Spiel.
SSV Overath: Lukas Hofemann, Philipp Meister; Matthias Wasser (6/1), Sebastian Standop (4/1), Lars Siebenhaar (4/1), Max Terörde (2), Johannes Greven (2), Dustin van Impel (2), Thomas Standop (1), Simon Greven (1), Ante Plazibat, Johannes Wiehe, Sebastian Greven, Paris Tsotsonos
Erstellt am Freitag, 25. November 2011 .
25.11.2011
6. Saisonspiel
TSV Leverkusen 3 – SSV Overath 92:80
Im 6. Spiel der Saison wurde der Enthusiasmus nach dem guten Saisonauftakt der Overather Basketballherren unsanft gebremst. Nach einem Fehlstart mit 0:10 konnte das erste Viertel noch mit 19:17 gewonnen werden. Bis zum Ende der dritten Spielzeit waren beide Mannschaften gleich auf. Im letzten Viertel konnte der SSV das Tempo der jungenLeverkusener nicht mitgehen, die um einiges jünger und stärker auf der Bank besetzt waren.
Ahland (33), Berger, Bishops (9), Cakmak; Faßbender (2), Frielingsdorf, Millenautzki (8),Schulz (26), Stöcker (2)
Erstellt am Mittwoch, 23. November 2011 .
Eine herbe Niederlage im Kampf um die vorderen Plätze musste am 8.Spieltag die Vogdttruppe in der Kreisliga gegen den Aufsteiger aus Rheindorf einstecken. Dabei hatte der SSV den besseren Start in die Partie und führte nach zehn Minuten mit 5:3. Doch danach war es dann vorbei mit der Overather Überlegenheit. Rheindorf konnte ausgleichen und ging durch etliche leichte Tore über schnell vorgetragene Gegenstöße in Führung. Zur Pause war der TuS beim 13:16 allerdings noch in Schlagdistanz. In der zweiten Hälfte schienen dann die beiden Herren in schwarz sich in den Vordergrund spielen zu müssen. Unverständliche Zeitstrafen auf beiden Seiten brachten den Spielfluß förmlich zum Erliegen. Die eingespielte Truppe aus Leverkusen konnte diese Phase jedoch für sich nutzen und vier Toreführung behaupten. Erst in einer fast 90-sekündigen drei gegen sechs Unterzahl konnte der SSV auf ein Tor heran kommen. Das Spiel schien wieder offen zu sein, doch diese Aufholjagd und die fehlenden Wechselmöglichkeiten auf Overather Seite hatte augenscheinlich zu viel Kraft gekostet. Rheindorf nutzte in der Schlußphase jede sich bietende Chance eiskalt und gewinnt daher am Ende deutlich mit 25:34. Damit rutscht Overath ins Mittelfeld der Kreisliga ab und muss Rheindorf an sich vorbei ziehen lassen.
Trainer Vogdt nach dem Spiel: “Erstmal Glückwunsch an Marc und seine wirklich gute Truppe. Aufgrund ihrer Cleverness ein verdienter Sieg. Wir dürfen uns einfach nicht so aus der Fassung bringen lassen über welche Pfiffe auch immer. Das uns dann auch noch sechs Spieler ausfallen konnten wir nicht kompensieren. Derzeit keine leichte Situation für die junge Truppe, aber wir haben schon am Sonntag in Longerich die Möglichkeit wieder vieles ins rechte Licht zu rücken.”
SSV Overath: Philipp Meister (10 Paraden, davon zwei 7m); Sebastian Standop (10/6), Dustin van Impel (4), Johannes Greven (3), Lars Siebenhaar (2), Ante Plazibat (2), Max Terörde (1), Simon Greven (1), Matthias Wasser (1), Johannes Wiehe (1), Tobias Drefahl, Paris Tsotsonos
Erstellt am Sonntag, 20. November 2011 .
20.11.2011
5. Saisonspiel
SSV Overath – TV Herkenrath II 85 : 55 (41 : 24)
Ein klarer Heimsieg konnte im Lokalderby gegen den TV Herkenrath II eingefahren werden. Zu keiner Zeit war der Sieg des Teams des SSV gefährdet.
Ahland (12), Berger (8), Bishops (8), Cakmak, Faßbender (4), Millenautzki (6), Benjamin Schlichtebrede (19), Benno Schlichtebrede (6), Schulz (13), Stöcker (11)
Erstellt am Montag, 14. November 2011 .
Die Verletzungssorgen wollen einfach nicht kleiner werden beim SSV. So wurde der deutliche Sieg in Pulheim durch die Verletzung von Nico Gemkow überschattet. Die Diagnose aus dem Frechener Krankenhaus lautete noch am späten Sonntagabend Bänderriss im linken Sprunggelenk. Damit gesellt sich der nächste Patient ins gut besuchte Overather Lazarett. Das Spiel ist schnell beschrieben. Brauweiler konnte die ersten Minuten noch offen gestalten. Nach dem 2:2 in der 6. Minute zog der SSV dann aber auf und davon. Immer wieder fanden die Gastgeber im Overather Torwart ihren Meister. Overath geht mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause und kann diesen nach der Pause bis zum 24:34 ausbauen. Auch die zunächst schwerer aussehende Verletzung inklusive Krankenwagen und Notarzt brachte keinen Bruch ins Overather Spiel.
Trainer Vogdt zum Spiel: “Sicherlich keine Glanzleistung von uns, einzig Dino im Tor konnte sein Können wieder unter Beweis stellen. Das sich nun auch noch Nico verletzt ist der einzige Wehrmutstropfen. Vielen Dank aber an dieser Stelle nochmal an die Brauweiler Verantwortlichen und dem Schiedsrichter, die uns in dem Moment vorbildlich geholfen haben. Auch wenn die Ärzte und deren Helfer im Frechener Krankenhaus unfassbar sympatisch sind, muss ich diese ehrlich gesagt nicht so schnell wieder sehen.”
SSV Overath: Florian Wierzgon; Matthias Kuhl, Simon Rolfes, Tom Müller, Yannick Freund, Lukas Kalter, Nico Gemkow, Max Voelcker, Alexander Schoofs
Erstellt am Montag, 14. November 2011 .
Unter die Rubrik Arbeitssieg lässt sich das 27:23 in Königsdorf wohl am besten einordnen. Zu Beginn war der SSV das bessere Team. Doch auch eine 4:2 Führung brachte nicht die nötige Ruhe rein. Königsdorf konnte durch seine große Erfahrung immer wieder das Spiel offen halten. Besonders das beinah nicht mögliche Zeitspiel auf Seiten der Gastgeber brachte die Overather Deckung durcheinander und der TuS nutzte diese Chancen eiskalt. Dennoch konnten die Overather mit einer etwas glücklichen zwei Toreführung in die Halbzeitpause gehen. Nach dem Wechsel dann kurzzeitig ein anderes Bild. Der SSV konnte sein Spiel dem Gastgeber aufdrücken und ging erstmals mit vier Toren in Führung. Königsdorf zeigte sich jedoch weiterhin kämpferisch und konnte das Spiel beim 16:16 in der 40. Minute wieder vollkommen offen gestalten. Erst eine doppelte Überzahl konnte der SSV zu einer weiteren Führung von vier Toren nutzen. Somit war das Spiel fünf Minuten vor Schluss beim 20:24 schon beinahe durch. Königsdorf versuchte mit einer offensiveren Deckungsform noch einmal Boden gut zu machen, doch der SSV ließ nichts mehr anbrennen und sichert sich die nächsten zwei Punkte in Königsdorf.
Trainer Vogdt nach dem Spiel: “Königsdorf hat uns heute das Spiel sichtlich schwer gemacht. Hans hat seine Truppe gut auf uns ausgerichtet und uns damit auch im taktischen Bereich wenig Spielraum gegeben. Sicherlich hätten wir gerne viel öfter das Zeitspiel unterbunden gesehen. Diese extrem langen Angriffe haben uns sichtlich genervt. Dennoch haben wir in den entscheidenden Momenten in der zweiten Hälfte die richtigen Antworten gehabt. Auch wenn der Sieg hart erkämpft werden musste, verdient war er dennoch.”
SSV Overath: Lukas Hofemann, Philipp Meister; Matthias Wasser, Johannes Wiehe, Ante Plazibat, Thomas Standop, Paris Tsotsonos, Dustin van Impel, Johannes Greven, Tobias Drefahl, Lars Siebenhaar, Simon Greven