„Das kann man nicht verstehen“
Es gibt Spiele, die sollte man nicht verlieren.
Sicherlich zählt der Pulheimer SC II nicht zu den schwächsten Mannschaften in dieser Klasse, aber mit der Leistung der Vorwoche konnte schon mit mehr gerechnet werden. Der Gastgeber hatte sich personell schon verändert. Nur wenig erinnerte an die Mannschaft aus der Vorrunde. Das Spiel startete mit einem hohen Tempo. Beide Mannschaften wollten diesmal zeigen, dass die Punkte ins eigene Gepäck gehören. Dies war im Spielverlauf der 1. Halbzeit deutlich erkennbar. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein Kopf an Kopf rennen. Die Gastgeber gönnten sich nur von der 20. bis zur 25. Minute eine kleine Pause. In dieser Phase konnten sich unsere Herren eine 2-Tore Führung herausspielen. In die Pause ging es dann mit einer kleinen Führung (17:18) für unsere Herren.
Eigentlich konnte die Mannschaft nach der 1. Halbzeit mit der Leistung beruhigt in den 2. Teil des Spieles gehen. Der Gegner war von dem hohen Tempo so stark eingeschüchtert, dass er sich nur wenig Hoffnung auf den Sieg machte. Umso überraschter waren die Gastgeber über die Leistung des SSV nach der Halbzeit. Die Mannschaft war kaum wieder zu erkennen. Das schnelle Kombinationsspiel, das uns so stark machte, war wie verschwunden. Kein Tempo, keine Aggressivität und kein Siegeswille waren mehr zu erkennen. Es wurden kaum noch Kombinationen gespielt und die Angriffe wurden nicht mehr schnell nach vorne getrieben. Leider wurden auch vom ges. Rückraum keine Akzente mehr gesetzt. Dies hatte der Gastgeber schnell erkannt und entsprechend ausgenutzt. So kam es wie es kommen musste. Der Pulheimer SC II gewann das Spiel verdient. Hätte Michael Vogt in diesem Spiel nicht einen hervorragenden Tag gehabt, wären wir wohl komplett an die Wand gespielt worden. Leider kann keiner nachvollziehen, wo diese starken Schwankungen herkommen. Aber für die Zukunft wird an dieser Schwäche stark mit den Spielern gearbeitet werden.
SSV Overath: Philipp Meister, Lukas Hofemann; Michael Vogdt (16/8), Thomas Standop (2), Johannes Greven (1), Sebastian Greven (1), Johannes Wiehe (3), Tobias Drefahl (4), Sven Kalok (1), Matthias Wasser (2), Peter Klein (1), Simon Greven, Max Terörde, Lars Siebenhaar