Erstellt am Sonntag, 31. Januar 2010 .
Mit viel Respekt ging der SSV in die Partie trotz des deutlichen Sieges im Hinspiel. Das dieser auch hinderlich sein kann merkten die Overather vor allem im Angriff. So warfen die Gastgeber in den ersten 10 Minuten den Gästetorwart warm. Doch basierend auf einer starken Abwehr und einem scheinbar nicht zu überwindenden Steffen Gräff im Tor konnte der SSV von Beginn an in Führung gehen und diesen nach und nach ausbauen. Allein vier 7m konnte der SSV-Torhüter vor der Pause entschärfen. Im Angriff lief der Ball nach der schleppenden Anfangsphase deutlich besser und Overath konnte sich schon vor der Pause entscheidend absetzen. Unrühmlicher Höhepunkt der ersten Hälfte war dann kurz mit Halbzeitsirene die rote Karte für den Kölner Reuvers. Diszpliniert ging der SSV auch die zweite Hälfte an und lies nie einen Zweifel daran aufkommen, wer heute den Platz als Sieger verlässt. Selbst die vielen Wechsel auf Overather Seite brachten keinen Bruch ins Spiel. Der Ball wurde endlich schneller nach vorne getragen, wo sich mit Timo Buchmann einer der “Stand-by”-Spieler vom SSV mit seiner Schnelligkeit und Treffsicherheit auszeichnen konnte. So gewinnt der SSV sein erstes Spiel in der englischen Woche deutlich und verdient mit 24:9.
“Wir haben von der ersten Sekunde an das Augenmerk auf unsere Abwehrarbeit gelegt. Das wir am Ende den starken Gästen nur 9 Tore zugelassen haben ist mehr als bemerkenswert. Schade ist nur, dass wir direkt drei verletzte Spieler binnen zehn Minuten zu beklagen haben. Davon werden uns in den nun anstehenden Spielen mind. zwei komplett ausfallen. Zum Glück werden uns schon am Dienstag in Köln zwei weitere “Stand-by”-Spieler verstärken. Somit gehen wir zuversichtlich in die ausstehenden Spiele und werden alles daran setzen auch aus diesen als Sieger hervorzugehen.” - so ein sehr zufriedener SSV-Trainer Vogdt nach dem Spiel.
SSV Overath: Steffen Gräff; Sebastian Standop, Marco Laudenbach, Kay Fries, Dustin van Impel, Oliver Geib, Peter Klein, Nils Gerber, Florian Stollenwerk, Aaron Nadig, Sven Spiller, Timo Buchmann, Paris Tsotsonos
Erstellt am Mittwoch, 27. Januar 2010 .
Wie bereits in der Hinrunde waren unsere Herren in diesem Spiel in der Rolle des Favoriten. Die Gäste aus Leverkusen wollten in diesem Spiel aber kein einfacher Punktelieferant sein. Dies wurde dann auch deutlich zum Ausdruck gebracht. Wer dachte, dass der SSV sich schnell absetzten würde, wurde eines Besseren belehrt. In den ersten 25 Minuten konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzten. Beide Mannschaften kamen überwiegend durch Einzelaktionen und 7-Meter zum Torerfolg. Erst 5 Minuten vor Ende der 1. Halbzeit setzte sich der SSV auf 17:13 Tore ab.
Nach dem Seitenwechsel kamen beide Mannschaften mit neuem Schwung aus der Kabine. Der TSV hatte sich noch lange nicht aufgegeben und versuchte an die Leistung der 1. Halbzeit anzuknüpfen. Da das Spiel auf beiden Seiten in der Abwehr recht hart geführt wurde, war es nicht verwunderlich, dass es insgesamt zu 14 7-Meter Toren kam. Diesmal lies unsere Herrenmannschaft sich von der Unruhe im Spiel nicht aus dem Konzept bringen. Kompakt aus der Abwehr heraus wurde mit hohem Tempo nach vorne gespielt. Immer wieder kamen unsere Herren mit einer schnellen Mitte und einer guten Spielverlagerung zum Erfolg. Mit sehr guter Leistung aus dem Rückraum setzte Max Terörde endlich mal ein Zeichen und nutzte seine Möglichkeiten zum Erfolg. Matthias Wasser war genau das Gegenteil. Auch er kam mit seinem starken Druck in die Tiefe immer wieder zu wertvollen Toren für den SSV.
Dies machte es dem Gegner fast unmöglich sich auf das schnelle Spiel einzustellen. Der SSV gewann das Spiel verdient mit 30:23 Toren.
SSV Overath: Philipp Meister, Lukas Hofemann; Michael Vogdt (7/6), Thomas Standop (3), Lars Siebenhaar (1), Matthias Wasser (6), Max Terörde (7), Johannes Wiehe (1), Sven Kalok (2), Alex Lutze (1), Tobias Drefahl (2), Sebastian Greven, Simon Greven, Johannes Greven
Erstellt am Montag, 25. Januar 2010 .
Ein hartes Stück Arbeit war der Sieg der Overather Reserve beim Tabellenvorletzten. Vor Beginn der Partie musste Trainer Michael Vogdt etliche Ausfälle im Rückraum kompensieren. Verunsichert durch einige Umstellungen und die Tatsache, dass das letzte Meisterschaftsspiel über fünf Wochen her war begann der SSV im Angriff viel zu nervös. Reihenweise wurden die Bälle an die Gastgeber verschenkt. Lediglich in der Abwehr konnte der SSV sich wie gewohnt präsentieren. Nach einer ersten leichten Führung 7:3 kam allerdings der Schlendrian wieder ins Overather Spiel. Refrath/Hand konnte bis auf ein Tor herankommen ehe die Gäste sich wieder aufs Handball spielen besannen und einen halbwegs beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Die zweite Hälfte verlief leider ähnlich zäh. Refrath/Hand konnte aufgrund von nur 8 Spielern nicht mehr und der SSV konnte bzw. wollte die sich bietenden Lücken anscheinend nicht nutzen. Am Ende stand dennoch ein ungefährdeter Sieg des SSV zu Buche. Mit diesem Sieg konnten die Overath sich den dritten Tabellenplatz vom PSV Köln zurück erobern. Am kommenden Sonntag kommt mit dem PSV also ein direkter Tabellennachbar nach Overath.
Trainer Vogdt zum Spiel: “Natürlich war das heute keine Glanzleistung. Daher können wir mit dem Spiel nicht zufrieden sein. Dennoch bleibt festzuhalten, dass wir unsere Pflicht mit den zwei Punkten erfüllt haben und uns immer weiter nach oben kämpfen. Wir müssen nur zusehen, dass wir weiterhin konsequent an uns arbeiten. Auch wenn das Spiel gegen Aussem das vermutlich vorentscheidende Spiel um den Aufstieg ist, sollten wir vorher noch alle offenen Punkte mitnehmen. Alles andere würde den Druck nur wieder unnötig erhöhen. So liegt ab heute das Augenmerk auf dem PSV aus Köln.”
SSV Overath: Steffen Gräff; Oliver Geib, Nils Gerber, Kay Fries, Sebastian Standop, Sven Spiller, Aaron Nadig, Florian Höller, Timo Pleus, Peter Klein, Florian Stollenwerk
Erstellt am Montag, 25. Januar 2010 .
Heute traten unsere Herren gegen den TUS Ehrenfeld an um die Niederlage der Hinrunde wieder gut zu machen. Die Stärken der Mannschaft wurden nach dem Hinrundenspiel gut analysiert und sollten diesmal für einen Sieg sorgen.
Wie erwartet waren die Gegner in kompletter Aufstellung angetreten und zeigten sich hoch motiviert. Aufgabe der Abwehr war es, die beiden Rückraumspieler und den rechts Außen in den Griff zu bekommen. Im Hinspiel versuchten wir noch mit einer Manndeckung den Rückraum auszuschalten, was allerdings nicht erfolgreich war. Also starteten wir mit einer aktiven 6:0 Abwehr deren Focus auf beide Rückraumspieler gerichtet war. Die Kreisspieler wurden eng gedeckt und sollten in ihrem Radius stark eingeschränkt werden. Die Außen wurden komplett aus dem Spiel genommen und konnten somit ihren Rückraum nicht bedienen. Dies schien das richtige Rezept zu sein.
Von dieser Aufstellung überrascht, lagen die Gäste schnell mit 3:0 zurück. Mit viel Tempo sollten die Angriffe nach vorne getragen werden. Dies wurde von unseren Herren konsequent umgesetzt. Auch wenn wir körperlich stark unterlegen waren, kamen wir mit diesem Tempo immer wieder zu einfachen und schnellen Toren. Nachdem der Gegner sich von dieser Überraschung erholt hatte, kam es nach wenigen Minuten zum Ausgleich. Bis zur 15. Minute legten unsere Herren immer 1 Tor vor und die Gäste glichen aus. Dann ging der TuS zum ersten Mal mit 2 Toren in Führung. Zur Halbzeit stand es 17:18 für die Gäste aus Ehrenfeld.
Nach der Pausenanalyse starteten wir dann in die 2. Hälfte der Partie. Auch hier blieb die Partie hart umkämpft. Unsere Herren lagen immer mit einem Tor hinten und hielten das Spiel offen. Erst 5 Minuten vor Ende konnten die Gäste sich mit 28:31 aufgrund einiger Fehlwürfen erstmals deutlich absetzten. Es schien als wäre das Spiel entschieden. In einer Auszeit gab es dann neue Anweisungen an die Mannschaft. Es wurde auf 5:1 umgestellt. Matthias Wasser sollte die Angriffe stören und für Unsicherheit beim Gegner sorgen. Jetzt erinnerte alles an das Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM. Der Gegner wurde unsicher und verlor immer wieder die Bälle im Angriff. 3 Tore in Folge sorgten dafür, dass es 6 Sekunden vor Ende nur noch 34:35 für den TUS Ehrenfeld stand. Eine offene Manndeckung 6 Sekunden vor ende der Partie konnte den Sieg der Gäste leider nicht mehr verhindern.
Als Fazit bleibt zwar ein verlorenes Spiel, aber auch eine Mannschaft, die Charakter und Mannschaftsgeist gezeigt hat. Danke an die Mannschaft.
SSV Overath: Philipp Meister, Lukas Hofemann; Michael Vogdt (6/2), Thomas Standop (1), Matthias Wasser (8), Johannes Greven (3), Alexander Lutze (10), Sven Kalok (5/2), Sebastian Greven (1), Simon Greven, Tobias Drefahl, Johannes Wiehe, Max Terörde
Erstellt am Montag, 18. Januar 2010 .
Ein neues Jahr und neue Motivation. Die Jungs haben die Feiertage gut genutzt und mal einige Tage ohne Handball verbracht. Dies war nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach im vergangenen Jahr wohl auch notwendig.
Die Mannschaft hatte sich fest vorgenommen mit einem Sieg in das neue Jahr zu starten. Die Gäste waren diesmal nicht komplett, was uns aufgrund vieler Ausfälle auch stark entgegen kam. Matthias Wasser war sehr stark angeschlagen und konnte gerade mal 3 Minuten spielen, Tobias Drefahl konnte verletzungsbedingt gar nicht mitwirken.
Die Partie startete recht gut für den SSV. Trotz der körperlichen Überlegenheit der Gäste gelang es den Jungs zu Beginn mit zu 4:1 in Führung zu gehen. Die Gäste brauchten erst mal 10 Minuten um sich dem Spiel anzupassen. Nach 13 Minuten gelang es der Fortuna II den Ausgleich zum 8:8 zu erzielen. Die Gäste versuchten immer wieder über den Rückraum zum Erfolg zu kommen, was jedoch durch ein sehr gutes Stellungsspiel von Philipp Meister im Tor verhindert wurde. Im Laufe der Zeit wurde das Spiel der Gäste immer körperbetonter und recht hart. Dies hatte zur Folge, dass Johannes Greven nach 22 Minuten das Spiel nach einem schweren Foul beenden musste (Diagnose im Krankenhaus, Gehirnerschütterung). Die nun in diesem Spiel bestimmende Härte sorgte dafür, dass zu diesem Zeitpunkt überwiegend durch Einzelaktionen Tore erzielt wurden. Wenn auch recht ausgeglichen, gingen unsere Herren dennoch mit 2 Toren abstand in die Pause (15:13).
Nach der Halbzeit veränderte sich das Spiel beider Mannschaften nicht weiter. Lediglich die Abwehr der Gäste wurde von Minute zu Minute aggressiver und auch härter. Die gute Unterstützung der Zuschauer weckte jedoch den Kampfeist, der die Jungs auszeichnet. Mit sehr guter Beinarbeit und gut offensiv agierend nahmen sie den Gästen aus Köln immer wieder die Chance in Führung zu gehen. Kamen die Gäste mal zum Ausgleich, gelang es unseren Herren durch Lars Siebenhaar mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Clever und überlegt gewannen unsere Herren zu Recht das Spiel mit 2 Toren. Dank der guten geschlossenen Mannschaftsleistung war dieser Sieg auch verdient.
SSV Overath: Philipp Meister, Lukas Hofemann; Michael Vogdt (5/2), Thomas Standop (2), Lars Siebenhaar (7), Max Terörde (3), Johannes Greven (4), Johannes Wiehe (1), Sebastian Greven (3), Sven Kalok (4), Simon Greven, Matthias Wasser
Erstellt am Montag, 18. Januar 2010 .
Nach der ersten Niederlage im neuen Jahr, letzte Woche gegen MTVD Köln musste am Samstag Abend gegen TuS Rheindorf angetreten werden. Die Vorzeichen standen nicht gut, da mit Martina Rappenhöner eine der stärkeren Spielerinnen ausfiel. Sie alleine hatte im letzen Spiel 10 Tore geworfen. Nun musste sich die Mannschaft auf Karin Gräff und Daniela Snök verlassen, die im letzten Spiel auch gut getroffen hatten; 5/4 Tore. Leider spielten die Overather Damen unkonzentriert und weit unter ihren Möglichkeiten und lagen zur Halbzeit zurück. Nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit waren die Overather Damen wie ausgetauscht. Über den Kampf, eine gute Deckung und hohe Treffsicherheit wurde das Spiel umgedreht. Sehr erfreulich war das sich auch die A – Jugend wieder gut einbauen ließ, was Katharina Hohn mit drei wunderschönen Toren von Linksaußen zeigte.
SSV Overath: Stefanie Köbke, Rebecca Abel; Katharina Hohn (3), Sandra Eimermacher (2), Karin Gräff (3), Daniela Snök (3), Sara Pamp (3), Annette Kalsbach (2) Lea Schiffbauer, Christel Wendeler, Dania Carduck, Sahra Söhn, Christina Büscher, Kimberly Kappler