Leichlinger TV IV - 2.Herren 26:34 (12:18)

Mit einer stark dezimierten Mannschaft musste der SSV am frühen Sonntag Morgen nach Leichlingen reisen. Doch trotz dieser neuen Zusammensetzung gelang den Overathern ein guter Start in die Partie. Schnell konnte sich der SSV auf 4 Tore absetzen. Gegen die starke Abwehr schienen die Leichlinger kein adäquates Mittel zu finden. Overath münzte die vielen Ballgewinne in einer ersten bzw. zweiten Welle in leichte Tore um. Mitte der ersten Hälfte fingen sich die Gastgeber, der zu diesem Zeitpunkt allerdings schon mit 8 Toren im Rückstand lag. Bis zur Pause konnte der LTV diesen noch um zwei Tore reduzieren. In Halbzeit zwei tat der SSV nicht mehr als er musste. Zwar erhöhte der Gast zwischenzeitlich auf zehn Treffer Differenz, doch am Ende verwaltete die junge SSV-Mannschaft den Vorsprung. Am Ende stand ein dennoch deutliches 34:26. Da der direkte Konkurrent aus Aussem sein Spiel beim HC Cologne Kangaroos verlor, hat der SSV am kommenden Sonntag die Chance sich auf einen Aufstiegsplatz zu schieben. Dort trifft man allerdings auf den Bezwinger des HC Aussem, den Kangaroos aus dem Kölner Süden.

Trainer Vogdt zum Spiel: “Heute muss ich meinen Jungs wirklich Respekt zollen. Wie routiniert sich diese teils sehr junge Truppe hier verkauft hat war richtig clever. Es ist schon selten, dass eine deutlich unerfahrenere Mannschaft ein gestandenes Team wie den LTV so dominiert. Sicherlich hätten wir noch mehr für die Tordifferenz tun können, aber angesichts des dünnen Kaders war heute wohl nicht mehr drin, zumal sich mit Sven Kalok ein wichtiger Abwehrspieler bei der 1.Herren festgespielt hat. Gegen die Beuteltiere am Sonntag werde ich aber wieder auf den ganzen Kader zurückgreifen können. Und mit etwas Glück werden noch zwei weitere Topspieler sich das Trikot überziehen. Wir werden alles daran setzen, dass wir zu Weihnachten auf einem Aufstiegsplatz stehen!”

SSV Overath: Steffen Gräff; Oliver Geib, Nils Gerber, Peter Klein, Paris Tsotsonos, Dustin van Impel, Sven Spiller, Aaron Nadig, Florian Höller, Marcel Tissen