Monats Archiv für Juni, 2009

Unser Dorf Spielt Fußball

Unser Dorf spielt Fußball 2009

Anlässlich des 90jährigen Bestehens des SSV Overath 1919 e.V. hatten die Fußballer des SSV nunmehr zum 7 Mal zu dem Freizeitturnier „ Unser Dorf spielt Fußball „ eingeladen. Dem Aufruf folgten spontan 20 Freizeitmannschaften, absoluter Rekord!!…
Hier die Mannschaften im Einzelnen.

Gruppe A
Tennisclub Rot Weiss
Handballabteilung -Senioren I
Bofrost
David Gym
Basketball

Gruppe B
Bolzplatz Ferrenberg
Overather Sportskanonen
Soul-Kickers
Schwarze Uschi
Handballabteilung - Frauen

Gruppe C
Zirpelschweine
Ex-Trotzdem
Torpedo Pittermännchen
Cologne Gipfelstürmer
Handballabteilung -Senioren III

Gruppe D
Flöcke Föns 05
Linde Allstars
Handballabteilung -Senioren II
KG Spaß am Karneval
Men Killers

Neben Mannschaften, wie die der Firma Bofrost, Torpedo Pittermännchen, Bolzplatz Ferrenberg, dem Ex-Trotzdem Tennisclub Rot Weiß Overath, den Soul Kickers, dem Titelverteidiger den Zirpelschweinen, die das Turnier schon viele Male mitgestaltet haben, haben auch in diesem Jahr zahlreiche neue Freizeitmannschaften gemeldet. Allein aus den Reihen der Handballabteilung meldeten gleich 4 Mannschaften, davon eine Damenmannschaft. Absolute Neulinge wie den Linde Allstars, der KG Spaß am Karneval, der 2. Damenmannschaft den Men Killers, die Flocke Föns 05, den Cologne Gipfelstürmern, der Schwarzen Uschi sowie den Overather Sportskanonen, komplettierten und bereicherten das Turnier.
In 40 Vorrundenspielen, die von den 3 Referees Ernst Gondolf, Mohamed Öztürk und Gregor Bartosinsiki, umsichtig und mit dem gebotenen Ernst geleitet wurden, konnten sich 8 Teams für die Zwischenrunde qualifizieren.


Die einzelnen Paarungen und Ergebnisse:

Bolzplatz Ferrenberg - Zirpelschweine 0:1
Tennisclub Rot-Weiss - Handball Senioren II 2:0
Torpedo Pittermänchen - Schwarze Uschi 3:5
Flöcke Föns 05 - David Gym 3:5

Somit qualifizierten sich die Zirpelschweine, Tennisclub Rot-Weiss, die Schwarze Uschi sowie David Gym für das Halbfinale.

In zwei hitzig geführten Halbfinals, setzten sich letztendlich die Zirpelschweine und der Neuling David Gym durch und erreichten das Finale.

Zirpelschweine - Tennisclub Rot-Weiss 4 : 2
Schwarze Uschi - David Gym 0 : 3

Im Spiel um den 3. Platz setzten sich die Freunde von der Uschi, ebenfalls ein Neuling gegen den Tennisclub glücklich mit 1:0 durch und wurden Dritter des diesjährigen Dorfturniers.

Im Finale trafen die Zirpelschweine, die das Turnier schon 2 Mal gewonnen hatten, auf den Neuling der Overather Mukkibude David Gym. Die Zirpelschweine gingen früh mit 1:0 in Führung und verteidigten diese Führung bis zum Schluss. Allerdings mussten sie sich heftiger Gegenwehr der Schwerathleten erwehren, die praktisch auf ein Tor spielten, nämlich auf das der Zirpelschweine. Aber mit viel Geschick und dem Quäntchen Glück, das man im Fußball halt braucht gewannen die Zirpelschweine zum 3. Mal den Wanderpokal und den Titel Sieger im Turnier „ Unser Dorf spielt Fußball 2009 „.

Den anwesenden 300 Zuschauern – darunter auch Bürgermeister Heider, der Vorsitzende der FDP Fraktion Küsgen und Dr. Dieter Schmitz, wurde von dem Sprecher der Turnierleitung Ralf Feldner noch folgende statistische Ergebnisse mitgeteilt.
Insgesamt 48 Spiele, geschossene Tore - ohne 7 Meter: 110
Das Turnier dauerte von 12:00 Uhr bis 18.00 Uhr. Abgesehen von 2 kleineren Regengüssen, war Petrus mit den Overathern.

Alle teilnehmenden Mannschaften bescheinigten der Turnierleitung eine souveräne und profihafte Durchführung des Turniers.
Insbesondere der ehemalige Jugendleiter Ralf Feldner, den die Fußballer als Sprecher der Turnierleitung wieder gewinnen konnten, sorgte mit seinen witzigen und souveränen Kommentaren für eine Belebung dieses Turniers.
Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern, die durch ihren Einsatz zum Gelingen dieses Turnier beigetragen haben.

Insgesamt ein gelungenes Dorfturnier, das mit Sicherheit im kommenden Jahr seine Wiederholung finden wird.

1.Herren holen Rheinland-Cup 2009

Seit heute darf sich der SSV den ehrenvollen Titel des Rheinland-Cup-Siegers anheften. In einem gut besetzten Turnier des gastgebenden Handballvereins aus Hürth-Gleuel setzte sich der SSV am Ende deutlich durch. Schon die Gruppenphase überstand der SSV ohne Niederlage und erwartete im Viertelfinale den 4. der anderen Gruppe, die Union aus Rösrath. Somit kam es zu einem echten Derby, allerdings im fernen Westen von Köln. Der SSV erteilte dabei den Rösrathern innerhalb von 15 Minuten eine Handballlehrstunde. Mit 13:4 setzten sich die Overather durch. Im Halbfinale bekam es der SSV mit dem 1.FC Köln zu tun. Dieses Spiel erwies sich als deutlich schwerere Aufgabe. Mit viel Mühe und einem Kraftakt zum Schluß gewann der SSV aber auch dieses Spiel mit 7:5. Das Finale gegen den HV Erftstadt wurde ebenfalls mit einer starken mannschaftlichten Leistung mit 11:7 gewonnen. Somit holen die SSV-Herren den ersten Titel in der noch jungen Saison.

SSV Overath: Philipp Meister, Lukas Hofemann; Simon Greven, Johannes Greven, Matthias Wasser, Tobias Drefahl, Nils Gerber, Lars Siebenhaar, Sebastian Standop, Alexander Lutze, Michael Vogdt

HSV Frechen - männl. C-Jugend 24:24 (10:11)

Der Aufstieg ist perfekt. Der SSV spielt kommende Saison in der Kreisliga. Doch vor dem sicheren Aufstieg mussten sich die jungen Talente noch einmal richtig ins Zeug legen. In der ersten Hälfte merkte man beiden Teams deutlich an, was auf dem Spiel stand. Weder Frechen noch Overath spielten auf Normalniveau. Viele technische und spielerische Unsicherheiten machten den Spielfluß auf beiden Seiten kaputt. Nach der Pause schien zunächst der HSV auf die Siegerstraße einzubiegen, doch aus einem 2-Tore-Rückstand machte der SSV, angeführt von einem starken Matthias Kuhl, innerhalb von wenigen Minuten einen 2-Tore-Vorsprung. Dieser hatte noch 5 Minuten vor Schluß Bestand. Dann machten den Overathern allerdings die eigenen Nerven ein Strich durch die Rechnung. Frechen konnte ausgleichen und hatte sogar kurz vor Schluß noch die Chance auf den Sieg. Dieser bliebt jedoch aus und beide Mannschaften trennten sich gerecht mit einem Unentschieden. Durch den Punktgewinn spielt der SSV ab der Sommerpause in der Kreisliga.

SSV Overath: Marc Stachowski; Lukas Kalter, Lars Schumacher, Freddi Delling, Yannik Freund, Moritz Krakow, Tom Müller, Matthias Kuhl, Simon Rolfes, Max Voelcker, Nico Eikel, Nico Gemkow

Becks´ Blog

Akt 4

…über bittere letzte Minuten

Es gibt Spiele, die so unglaublich schlecht sind, dass sie einfach keinen Sieger verdient haben. Spiele ohne Spannung, ohne Emotionen und ohne jegliche Ansätze von spielerischen Elementen. Es gibt Spiele, die an Spannung und Emotionen kaum zu überbieten sind und technisch und taktisch auf einem guten Niveau stattfinden – und die auch keinen Sieger verdient haben. Zu dieser Kategorie darf man unser Spiel in Vilkerath zählen.
Wenn dann in der letzten Aktion eines Spiels, nach einer Aneinanderkettung von geschätzten 2346 unglücklichen Umständen, die sich innerhalb der letzen drei Minuten zugetragen haben, doch noch das alles entscheidende Tor fällt, dann ist das einfach unglaublich bitter – wenn man zu der Mannschaft gehört, in dessen Netz der Ball gekullert ist.

Es folgt der Original-Radiokommentar des Stadionreporters Herner Wansch. Ich möchte alle Leser mit Herz – Kreislauf – Störung aufs Schärfste ermahnen, den folgenden Abschnitt unbeachtet zu lassen und mit dem nächsten Kapitel fortzufahren!

… es läuft die 90. Spielminute liebe Zuhörerinnen und Zuhörer an den Rundfunkempfangsgeräten. Was sich hier gerade abspielt, ist mit bloßen Worten kaum wiederzugeben. Ein harmlos erscheinender Ball der Vilkerather wird nach Abstimmungsproblemen in der SSV-Abwehr doch noch gefährlich und Keeper Becker der Teufelskerl, (Anm. der Red.: oh ja!) muss Kopf und Kragen riskieren um die Situation zu entschärfen. Kopf und Kragen scheinen unversehrt geblieben zu sein, doch um das Schienbein des armen Kerls scheint es nicht gut zu stehen. Er liegt nach einem Zusammenprall mit Jens Weißbrot, dessen Bein hingegen härter zu schein scheint, als der Name vermuten lässt, vom Schmerz betäubt auf dem Boden. Eigentlich unmöglich, dass er weiterspielen kann, aber die Overather haben keinen zweiten Torhüter auf der Bank…aber es geschieht Unfassbares meine Damen und Herren. Er berappelt sich und scheint das Spiel fortsetzen zu wollen. Ob das gut geht? Vielleicht zeigt der Schiedsrichter sich gnädig und pfeift das Spiel ab, eine Minute sind wir mittlerweile über der Zeit (…)

…die 93. Minute, noch macht der Schiri keine Anstalten abzupfeifen. Vielleicht der letzte Angriff der Vilkerather, der Ball kommt in den 16er, wird noch mal abgewehrt, aber die zweite Welle rollt an, René Müller am Ball, er schießt, soll das ein Schuss sein?, aber was ist das…alle scheinen auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein und Tooooooooooooooor, Tooooooooooooor, Toooooooooooor Toooooooooor!!! GIBT ES DENN KEINE GERECHTIGKEIT MEHR, NICHT MAL MEHR AUF DEM FUßBALLPLATZ? (…)

…Abpfiff, der Schiri pfeift ab sehr verehrte Zuhörer, er pfeift das Spiel ab! Unfassbares hat sich abgespielt, die Vilkerather siegen mit 1:0 und liegen sich in den Armen…die Overather sind völlig konsterniert…hätte sich Daniel Becker nach dem Zusammenprall nur auswechseln lassen, den Ball hätte eine ausgewachsene Ameise ohne Probleme aufgehalten (…)

…liebe Leute, ich brauch en Kaffee und gebe zurück in die Rundfunkzentrale.“

…und 1 ½ neue Schnapper…

Ein dramatischer Tag also, der 26.10.2008. Für mich ging er im Krankenhaus weiter. Diagnose: unklar. Aber für den Fall, dass es ein Bruch sei, gipse mich der Herr Doktor (der meiner Meinung nach das Schild auf dem Kittel geklaut hatte und wahrscheinlich im wahren Leben einen Kiosk betreibt und in seiner Freizeit am Strand Sand sammelt) doch pro forma lieber mal ein – komplett. Mit meinen zwei neuen Freunden, Krücke 1 und Krücke 2, gings nach Hause auf die Couch zum entspannten Bein(e) hochlegen. Ohne endgültige Diagnose war aber trotzdem klar. Im nächsten Heimspiel brauchte es einen neuen Schnapper. Obis Stunde hatte geschlagen!

Im Spiel gegen NK Croatia am 02.11.08 stand also das Phantom Christoph Wendeler im Tor. Am Trainingsplatz kaum anwesend, aber da wenn man ihn braucht. Zum Einstand gab es einen 3:2 Sieg und die Niederlage gegen Vilkerath tat, aus tabellarischer Hinsicht, nicht mehr ganz so weh.

Unglücklicherweise musste Meisteranwärter Obelix aus Prüfungsgründen seine Teilnahme am nächsten Spiel in Kürten absagen und meine Genesung bis dahin schien äußerst unwahrscheinlich. Ein Bruch war zwar so gut wie ausgeschlossen worden und nach Absprache mit meinem Gewissen und meinem so unglaublich juckenden verletzten Bein, hatte ich den Gips in Eigenverantwortung abgenommen. Aber die Prellung war immer noch unglaublich schmerzhaft und ans Spielen war eigentlich nicht zu denken.

Gut, dass wir einen Spieler in unserem Kader haben, der so flexibel ist wie ein frisch gekautes Hubba - Bubba Kagummi. Pocke Stellmach, seines Zeichens linker und rechter Flügelflitzer, Teilzeit-Libero, zentrale Schaltstelle im defensiven Mittelfeld, Möchtegern-Stürmer und von Trainer Rabet immer wieder liebevoll als „weißer Büffel“ tituliert, wurde kurzfristig zum Torwart umfunktioniert. Unglaublich wohltuend für mich seine Aussage nach dem ersten Torwart-Training: „Leck mich am A****, ist das anstrengend.“ Ach was…!

Wer ein Fuchs ist hat bemerkt, dass Obelix Wendeler hier als erster „neuer Schnapper“ vorgestellt wurde. Mein Freund Pocke sei hier als „neuer Schnapper“ Nr. 1 ½ bezeichnet. Nicht, weil er nur halb so gut gehalten hätte, ganz im Gegenteil; vor allem im Training gab es die ein oder andere Flugshow und wenn nicht als Miezekatze, so hätte man ihn doch zurecht zumindest als - jetzt fällt mir doch nicht ein, wie sich frisch geschlüpfte Katzen nennen, also gerade geborene meine ich. Bei Hunden sind es Welpen und bei Katzen? Wie auch immer – zumindest den Namen hätte Pocke verdient gehabt. Ein frisch geborenes Kätzchen, das einmal ein großer und starker Schnapper wird.

Aber genug von diesem kleinen Exkurs in die Raubtierwelt. Leider sprachen die Fakten gegen unsere Mannschaft. Zur Halbzeit lagen wir mit 0:3 hinten und in meinem Körper sammelte sich plötzlich so viel Adrenalin, dass ich den Schmerz in meinem Bein kaum noch spürte. Nach geleisteter Überzeugungsarbeit bei den Trainern, ich sei nun doch einsatzbereit, zog ich mich um und stand in der 2. Halbzeit wieder im Tor. Pocke: Es tut mir noch immer sehr leid, dass ich dich überhaupt in diese Situation gebracht habe.Die Mannschaft merkte nun, dass sie im Rückwärtsgang nun wieder die gewohnte Visage im Tor sahen und auch der semi-Torhüter gab uns mehr Sicherheit auf seinem angestammten Platz – auf dem Feld. Auf 2:3 kamen wir noch ran, ein Punkt oder mehr war uns aber leider nicht vergönnt.
Die Punktesammelei, ein elementarer Bestandteil eines auf Ab- und Aufstieg basierenden bundesweiten Tabellensystems, fiel uns ohnehin in den folgenden MONATEN erheblich schwerer als gewünscht. Aber „…über letzte Siege“ „…und eine jahreszeitenübergreifende Misere“ berichtet Akt 5 des Saisonrückblicks 2008/2009.

Becks´ Blog

Akt 3

…über Lieblingsgegner…

14.06.09, Sonntag Abend: Die Saison ist endgültig vorbei, das Turnier in Berghausen als Sieger der Herzen abgeschlossen. Nach meiner Umfunktionierung auf Zeit vom Torwart zum Stürmer und zwei Toren gegen einen äußerst hilfsbereiten Thierer Schnapper hab ich mich nicht lumpen lassen, zu Hause mit mir angestoßen und gleich zwei Gläser Multivitamin-Schorle geleert – auf Ex. Fühle mich jetzt so was von bereit, das nächste Kapitel im Saisonbuch 08/09 aufzuschlagen…

Drei saftige Niederlagen hieß es nun also wegzustecken. Die Realität hatte uns eingeholt, das Tabellenende trat mächtig aufs Gaspedal um uns einzuholen. Also mussten wir wieder umsteigen, vom Dreirad aber zumindest mal in einen Fiat Panda wechseln um Paroli zu bieten und die Mannschaften zu schlagen, die schwächer waren als wir. Wipperfeld, Bensberg und Jan Wellem gehörten nicht in diese Kategorie, soviel war klar.

Der SV Thier hingegen, seines Zeichens am 12.10.08 unser nächster und rückblickend betrachtet auch Lieblingsgegner, passt wohl besser in diese Gattung als jede andere Mannschaft in der vergangenen Spielzeit. Nur gegen die Jungs aus der Weltstadt und die Truppe von NK Croatia gelangen uns sowohl Hin- als auch Rückspielsiege, wobei wir uns gegen die Sportplatz-Wandervögel aus Bergisch Gladbach erheblicher schwerer taten.

5:3 hieß es nach Abpfiff, die Thierer mit leeren Händen zurück in den schönen Oberberg geschickt und unser bis dahin mit Abstand bestes Spiel abgeliefert. Zwei Tore steuerte gar unser in Untereschbach vom Punkt erfolgloser Mario bei (es tut mir schrecklich leid, aber auf ewig werde ich dich damit aufziehen müssen, damit du nie nie nie wieder auf die Idee kommst, einen Elfmeter zu schießen. Außer du kannst hieb- und stichfeste Beweise vorlegen, dass es unter deinen Vorfahren keine direkten oder indirekten Verwandtschaftsverhältnisse zu Engländern oder irgendwelchen Menschen gibt, die jemals Fisch and Chips gegessen haben), der sich in diesem Spiel das „Super“ – Attribut verdient zurückerarbeitet hatte.

Den freien Fall also vorerst aufgehalten, galt es nun im nächsten Spiel den erneuten Heimvorteil auszunutzen…

…und Flutlichtspiele

…und am darauf folgenden Mittwoch Abend im Derby gegen Marialinden nachzulegen. Im Gegensatz zum Rückspiel einige Monate später, waren wir mit den Jungs vom Berg auf Augenhöhe und konnten das Gegentor aus der ersten Minute noch egalisieren.

Mehrere Möglichkeiten wurden danach allerdings teilweise kläglich vergeben, sodass man annehmen musste, dass der ein oder andere Spieler auf beiden Seiten mit akuter Nachtblindheit zu kämpfen hatte. Die eher bescheiden funktionierenden Flutlichter auf der „Cyriax-Kampfbahn“ vermochten dagegen nicht anzukämpfen. Auch ich startete an diesem Abend Überlegungen, ob ich nachts noch mit mir Auto fahren solle.

Aber gut, ein Punkt war ja immerhin heraus gesprungen und der Aufwärtstrend bestätigt worden. Mit Spannung erwarteten nun alle das nächste Derby, denn nur vier Tage später ging es gegen die Nachbarn aus Vilkerath. Dieses Spiel sollte allen noch länger in Erinnerung bleiben – ich werde es wohl kaum je vergessen können.

männl. C-Jugend 2.Platz in Neukirchen

Gestärkt geht die männliche C-Jugend in ihr letztes Qualifikationsspiel am kommenden Samstag in Frechen. Gegen starke Gegner konnte sich der SSV bis ins Finale kämpfen. Dort unterlag man allerdings deutlich gegen die derzeit beste Mannschaft auf Kreisgebiet, der HSG Refrath-Hand mit 11:19. “So langsam kommt die Mannschaft. Die Jungs verstehen immer mehr worauf es ankommt und sich technisch schon seit langem auf der Höhe. Jetzt kommt so langsam die Taktik und die Kraft dazu. Es macht riesig Spaß die Entwicklung der Mannschaft zu verfolgen”, so das Fazit des zufriedenen Overather Trainers.

Somit hoffen nun alle, dass diese Form noch über die Woche hinaus gerettet werden kann um dann am Samstag dem HSV aus Frechen einen möglichst heißen Tanz zu bieten.

SSV Overath: Marc Stachowski; Lars Schumacher, Lukas Kalter, Matthias Kuhl, Nico Eikel, Moritz Krakow, Simon Rolfes, Felix Kukuk, Freddy Delling, Max Voelcker, Tom Müller